Am letzten Sonntag trat die D1 auf heimischen Kunstrasen gegen den angereisten BFC Alemannia an. Das Wetter war super, die Mannschaft zuversichtlich, dass sie den Gegner, gegen den sie in der Hinrunde 0:13 gewann, auch dieses Mal schlagen könnte. Dass es jedoch solch ein Durchmarsch werden würde, hätte wohl keiner gedacht. Schon nach zwei Minuten landete der Ball zum ersten Mal im gegnerischen Kasten. Fünf Minuten später wurde Alemannia kurzzeitig gefährlich, schoss jedoch daneben und vergeigte damit die einzige echte Chance auf einen Ausgleich. Von da an fielen die Tore wie die Regentropfen beim Hinspiel (wo es einen Platzregen gab!): in der 8. (2:0), in der 14. (3:0), in der 16. (4:0), in der 17. (5:0), in der 19. (6:0), in der 20., (7:0), in der 24. (8:0), in der 25. (9:0), in der 27. (10:0), in der 29. (11:0), ebenfalls in der 29. (12:0) und in der 30. Minute das 13:0. Möglicherweise war Alemannia mit der Vorgabe angetreten, auf keinen Fall mehr Tore als in der Hinrunde zu kassieren, was nach dieser desolaten ersten Halbzeit kaum mehr möglich war. So zog man unerwartet die Reißleine und verzichtete auf eine zweite Hälfte. Verständlich, aber auch schade – besonders für unsere warmgelaufene Mannschaft, die erfahrungsgemäß erst in der zweiten Hälfte so richtig aufdreht. So wurde es zum kürzesten Spiel der bisherigen Saison. Kopf hoch, Alemannia, es gibt immer ein nächstes Mal! Und ein weiteres Mal herzlichen Glückwunsch an unsere D1!
ein Spielerpapa