Starker Rückrundenauftakt für D1

Am letzten Samstag ging es für die D1 zur Titelverteidigung in die Rückrunde. Den Auftakt auf heimischen Kunstrasen bildete das Duell mit dem BSV Oranke aus Hohenschönhausen. Die Stimmung war ausgelassen, ein erster Hauch von Frühling lag in der Luft. Was sollte da schiefgehen? Tatsächlich nicht viel, denn obwohl unsere Mannschaft noch recht verschlafen ins Spiel stolperte und letzte Reste von Frühjahrsmüdigkeit erkennbar waren, kullerte der Ball schon in der dritten Minute erstmals ins gegnerische Tor. Damit war die Marschrichtung vorgegeben, denn nur vier weitere Minuten später folgte bereits das 2:0. Sehr viel Finesse legten die Teutonen dabei noch nicht an den Tag, wirkten stellenweise ein wenig planlos und klebten zusammen wie eine Gruppe Nonnen auf Betriebsausflug. Ihr Glück war, dass die Gäste noch konfuser spielten und so überhaupt keine Ordnung in ihren Laden bekamen. Schon in der achten Minute fiel das 3:0, in der 19. das 4:0 und in der 26. das 5:0. Das 6:0 erfolgte in der 29. Minute. Zuvor gab es eine verletzungsbedingte Unterbrechung, die eine Nachspielzeit von 3 Minuten erforderte. Erst kurz vor deren Ende erwirtschaftete Oranke ihre erste und einzige echte Chance, die sie aber nicht nutzen konnten.

In der zweiten Hälfte hatten die Teutonen sich warmgespielt, während Oranke weiter nach einer Strategie suchte. Zu behäbig für unsere Mannschaft. In der 38. Minute landete der Ball zum siebten Mal im gegnerischen Kasten, vier Minuten später erfolgte das 8:0. Derart fröhlich ging es bis zum Schlusspfiff weiter: In der 45. Minute fiel das 9:0, in der 46. das 10:0, in der 50. das 11:0, in der 52. das 12:0, in der 54. das 13:0, in der 55. das 14:0, in der 60. das 15:0 und in der 61. das finale 16:0. Man hatte fast Mitleid mit den angereisten Gästen. Auf Teutonias Seite gab es nur einen, mit dem man Mitleid haben konnte – unseren Torwart, der sich in seinem Kasten langweilte und trotz der frühlingshaften Temperaturen wohl auch ein bisschen fror. Im Prinzip hätte er das Spiel auch aus der warmen Kabine verfolgen können.