Donnerstag, April 25, 2024
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7er Herren: Paukenschlag im 6-Punkte-Spiel…

Nach der bitteren Niederlage im Achtelfinale des AOK-Landespokals der 7er Herren, stand das nunmehr wichtige Heimspiel gegen den Verfolger BSV Grün Weiß Neukölln an.

Mit ordentlich Motivation im Gepäck, machten sich alle bereits während der Aufwärmphase gegenseitig heiß, dass beim sogenannten 6-Punkte-Spiel ausnahmslos ein Sieg erfolgen müsse. Entsprechend aggressiv, jedoch zu jeder Zeit taktisch diszipliniert, starteten die Männer um Kapitän Sascha Siebenäuger erfolgreich ins Spiel. Nach nicht einmal 20 Minuten stand es durch einen Hattrick von Adrian Steinbach bereits 3:0 (2′ 4′ 19′). Die zuvor festgelegte Taktik, sowie das am Donnerstag speziell geübte Training schien erfolgreich aufzugehen, sodass die Mannschaft mit einem enormen Polster von 8:0 nach Toren von Marcel Wenda (ebenfalls Hattrick 20′ 23′ 27′), Sascha Siebenäuger (29′) und Julian Wagner (32′) in die Halbzeit ging.

In der Halbzeitpause selbst, konnte somit nur die ein oder andere nicht verwerte Torchance als Kritikpunkt ausgewertet werden.

Zudem konnte man zufrieden auf die enorm starke Abwehrleistung von Christoph Schütte und Julian Wagner schauen, welche zu keiner Zeit ernsthafte Gefahr zuließen.

Lediglich Mittelfeldspieler und kreativer Kopf der Mannschaft, Onurhan Kücük, konnte sich noch nicht selbst belohnen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ließen die Heißsporne von der Hakenfelder Straße nichts anbrennen und stürmten weiterhin erfolgreich an. Zügig und nach ansehnlichen Doppelpässen, klingelte es nach Toren von Marcel Wenda (40′ 45′), Delil Tazegül (48′ 54′ 69′), Sascha Siebenäuger (60′ 62′) und Onurhan Kücük (52′ 68′) erneut im Neuköllner Kasten. Für die Zuschauer zusätzlich sehenswert war dabei ein gezielter Lupfer durch Kücük und ein in der Luft verarbeiteter Seitfallzieher durch Siebenäuger.

Die Mannschaft aus Neukölln konnte sich fünf Minuten vor Schluss dann doch noch belohnen und setzte nach einem bis dato einzigen erfolgreichen Angriff den Anschlusstreffer. Torwart Andre Gericke, welcher bis dahin kaum geprüft wurde, blieb in dieser Situation jedoch chancenlos.

Am Ende ein hochverdienter Sieg, bei dem man über 70 Minuten nur eine Torchance zuließ.

Ein Dank an Marc Gräb, welcher sich nach langer Verletzung zurück ins Team kämpfte und Timo Thonicke, der trotz Verletzung einige Minuten auf die Zähne biss.